Die Zürcher Glückspille

Der dritte Zürcher Stadtroman

von

Sechs Menschen, sechs Schicksale, kreuzen sich im Spannungsfeld von Macht, Religion und Erotik. Vor dem Hintergrund der teuersten Stadt der Welt begegnen sich drei Paare, die alle das Glück suchen. Der Hirnforscher Viktor ist der Glückspille auf der Spur, die den Menschen jederzeit zu ihrem inneren Gleichgewicht verhelfen soll. Gelingt in Zürich, wonach die ganze Welt sucht? Der Unternehmer Omar öffnet dem Forscher die Türen zum Erfolg, die Jüdin Sarah jedoch misstraut dem Muslim Omar. Der Politiker Robert hält sich für unfehlbar, doch er wird von einem unheimlichen Wachtraum aus der Bahn geworfen. Er ist seiner Lebensgefährtin Sophie geistig treu, aber er geht fremd. Mit präziser Sprache und feiner Ironie präsentiert der Autor jede einzelne Romanfigur in ihrer eigenen Gedankenwelt. Geistreiche und witzige Dialoge bestimmen den Stil. Ein wichtiges Stilmittel ist der innere Monolog der sechs Hauptfiguren, wodurch der Erzähler deren Gefühlswelt direkt an den Leser weitergibt. Der Roman ist ein literarisches Lesevergnügen.