Unternehmenskultur und Führungsethik

Ebenen der Wertevermittlung

von

82 Prozent der Berufstätigen sind mit ihrem Berufsleben nicht zufrieden. Lediglich 18 Prozent der Erwerbstätigen tun etwas, hinter dem sie tatsächlich stehen. (Quelle: Universität Gießen Januar 2008)
Es besteht also bei einem Großteil der Bevölkerung eine „kognitive Dissonanz“ zwischen dem, was sie tun, um Geld zu verdienen, und dem, was sie eigentlich gerne tun würden.
Dieser Zustand führt auf Dauer zu Stress und damit zu gewaltigen Leistungsdefiziten, die letztlich sogar negativen Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Frustrationen und Stress sind die Folge der Nicht-Identifikation mit Zielen. Sie führen zu gewaltigen Leistungsdefiziten bis hin zu „apathischem“ Dienst nach Vorschrift.
Es stellt sich für die Unternehmer die Frage: „Wie kann ich jemanden so führen und motivieren, dass er das machen will, was er soll ?
Begriffe wie Unternehmenskultur, Ethik, Arbeitsmoral oder Mitarbeiter-Motivation sind mittlerweile aus dem Vokabular moderner Unternehmen nicht mehr wegzudenken und finden sich mehr denn je in den Bekenntnissen zum Führungsstil der Unternehmen wieder. Sie sind heute Bestandteil der Gesamt-Strategie vieler moderner Unternehmen.
Wie aber entsteht Unternehmenskultur und wie kann sie insbeondere im Hinblick auf sich stetig wandelnde Werte in unserer Gesellschaft unternehmensseitig gefördert werden?

“Nur ein glücklicher Mitarbeiter ist eine produktiver Arbeiter!”